Eigene Talent Pipeline statt Stellenausschreibung

Bereits in den ersten 10 Monaten nach dem Launch seines Talent Pools mit myVeeta konnte Boehringer Ingelheim sich eine breite, gut gefüllte Talent Pipeline mit 2.000 Talenten aufbauen.

Heute, 3 ½ Jahre später, umfasst der eigene Talent Pool bereits mehr als 6.000 Talente. Das Unternehmen nutzt seinen Talent Pool bevorzugt für das Besetzen von Positionen, die sehr kurzfristig gesucht werden. Bei bestimmten Positionen verzichtet Boehringer Ingelheim mittlerweile vollständig auf Stellenausschreibungen und besetzt diese nur noch aus dem eigenen Talent Pool.

Neue Standorte aus der eigenen Talent Pipeline besetzen

Boehringer Ingelheim beschäftigt weltweit rund 50.000 Mitarbeiter:innen, davon 3.000 in Österreich.

Die Österreich-Niederlassung von Boehringer Ingelheim stand im Jahr 2017 vor der großen Herausforderung, für das neu entstehende Werk am Standort Wien innerhalb von vier Jahren (2018-2021) rund 500 neue Mitarbeiter:innen zu finden.

Ziel war es daher, die Recruiting-Aktivitäten – insbesondere das Active Sourcing um ein Vielfaches zu erhöhen und sich eine entsprechend große Pipeline an Kandidat:innen aufzubauen, auf die man im Laufe der Zeit immer wieder zurückgreifen könnte.

Karriere-Seite von Boehringer Ingelheim

Einladungsflyer für Karrieremessen

Gemeinsame Implementierung: rasch & unkompliziert

Die Implementierung von myVeeta bei Boehringer Ingelheim benötigte nur wenige Tage. Wesentlicher Teil davon war ein gemeinsamer Strategieworkshop, in dem zusammen mit myVeeta die wesentlichsten Aspekte der zukünftigen TRM-Strategie ausgearbeitet wurden:

  • Definition einer geeigneten TRM-Strategie
  • Beratung bei der Integration des eigenen TRM-Systems in die eigene Employer Brand
  • Strategische Platzierung der unterschiedlichen Einladungen in den Talent Pool
  • Einbindung in die täglichen Active Sourcing-Aktivitäten der Recruiter:innen

Talente gezielt einladen und in Mitarbeiter:innen verwandeln

Da die Einladung in den eigenen Talent Pool via Link oder QR-Code funktioniert, kann Boehringer seine Talente an vielen verschiedenen Stellen sehr einfach einladen.

Dabei liegt der Fokus von Boehringer Ingelheim auf abgesagten Bewerber:innen, Besucher:innen der Karriere-Seite, Einladungen bei Messen & Events und beim Active Sourcing via LinkedIn und Xing.

Der eigene Talent Pool wird vorrangig genutzt, um Fachkräfte für offene Positionen zu finden und direkt anzusprechen.

An diesen Touchpoints laden Unternehmen Talente in Ihren Talent Pool ein

„Jobs, die wir kurzfristig besetzen müssen, schreiben wir oft gar nicht aus. Wir besetzen sie direkt aus unserem Talent Pool.“

Jovanka Dragicevic, HR Recruiting Manager bei Boehringer Ingelheim

6.000 Talente mit unterschiedlichen Fähigkeiten

Ein kostenschonender, erfolgreicher Recruiting-Kanal

10 Monate nach Einführung des eigenen Talent Pools hatten sich bereits 2.000 Talente registriert. Nach 3 ½ Jahren umfasst der eigene Talent Pool nun über 6.000 Talente und wächst stetig. Boehringer Ingelheim nutzt die eigene Talent Pipeline im Recruiting regelmäßig und greift bei offenen Stellen gerne auf Talente zurück. Jobs, die das Unternehmen schnell besetzen möchte, werden oft gar nicht extern ausgeschrieben, sondern direkt aus dem eigenen Talent Pool besetzt.

Mit dieser Recruiting-Strategie besetzt der Arbeitgeber offene Positionen regelmäßig mit Talenten aus der eigenen Talent Pipeline und spart damit Kosten, Zeit und Ressourcen.

Praxisbeispiel

Für eine offene Assistenzposition, die kurzfristig besetzt werden sollte, suchte das Recruiting-Team von Boehringer Ingelheim im eigenen Talent Pool nach passenden Kandidat:innen. Die HR-Abteilung fand mehrere Talente, die alle Anforderungen erfüllten. Die besten Talente wurden dem Fachbereich vorgeschlagen, nach kurzfristigen Interviews mit drei Kandidat:innen wurde die Entscheidung für die beste Kandidatin getroffen. So wurde aus einem interessierten Talent im eigenen Pool eine motivierte Mitarbeiterin mit hohem Cultural Fit – ganz ohne Stellenausschreibung oder externe Kosten.

Weitere Einblicke in die Praxis